Rudolph, the red-nosed Cake Pop

Ich liebe Cake Pops! Ab und an esse ich ja ganz gerne einmal etwas Süßes. Dann aber am liebsten selbstgemacht, denn dann weiß ich auch genau, was drin ist.

Es ist jedoch noch gar nicht so lange her, dass wir zum ersten mal Cake Pops hergestellt haben. Natürlich hatte ich immer wieder davon gehört und hübsche Bilder gesehen. Stöbert man viel auf amerikanischen Seiten, kommt man an diesen süßen Versuchungen auch überhaupt nicht mehr vorbei. Heute geht offenbar nichts mehr ohne Cake Pops! 😉

Trotzdem habe ich mich lange Zeit geziert, selbst Cake Pops herzustellen. Irgendwie erschien mir die Herstellung sehr kompliziert und aufwändig. Und wenn ich jetzt einmal ganz ehrlich sein soll … Habt ihr euch bei Pinterest mal diese ganzen tollen, hübsch verzierten Cake Pops angesehen? Also ich meine diese wundervollen, richtig kleinen  Kunstwerke? Die ja „so einfach zu machen“ und „total easy in der Herstellung“ sind? 😉 Da ich schon alleine beim Betrachten dieser kleinen Kreationen Komplexe bekommen  habe, habe ich es vorsichtshalber gleich mal sein lassen 😉

Glücklicherweise habe ich mich irgendwann doch hinreißen lassen und habe meine ersten Cake Pops gemacht. Und siehe da – es war gar nicht schwer! Sie waren super lecker und haben dabei auch noch ganz passabel kunstvoll 😉 ausgesehen. Na also, geht doch!

Nun hatte ich wieder einmal Lust auf Cake Pops! Und da ich schon in Weihnachtsstimmung bin, habe ich mich für Rudolph-Cake Pops entschieden 🙂 Diese süßen Rentiere lassen sich prima mit Kleinkindern gemeinsam herstellen und sie sind wirklich lecker! Ich mag es ja, wenn mein Essen hübsch aussieht und lecker ist 🙂 Die ganze Familie war übrigens schwer begeistert!

Ihr benötigt:

  •  200 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 3 Eier
  • 250 g Mehl
  • 2 TL Backpulver 
  • 100 ml Milch
  • ca. 100 g Frischkäse
  • Cake Pops-Stäbe
  • 300 g Vollmilchschokolade
  • Knabber-Brezelchen
  • Zuckeraugen
  • rote Zuckerschrift

Zubereitung:

Herstellung des Ausgangsmaterials / Kuchens:

Ausgangsmaterial für meine Cake Pops ist immer ein simpler Rührteig. Ich nehme immer das Marmorkuchenrezept meiner Oma. Es ist klassisch und hat sich schon oft bewährt 🙂 Ich verzichte lediglich darauf, die Hälfte des Teiges mit Kakao einzufärben. Das würde wenig Sinn machen, da die Masse sowieso zerbröselt und weiterverarbeitet wird. Dann wäre die wunderhübsche Marmorierung nicht mehr zu sehen. Im Prinzip könnt ihr eigentlich jeden Kuchen verwenden wie Marmorkuchen, Sandkuchen, etc.. Oder ihr kauft einen fertigen Kuchen und nehmt diesen 😉

Die Butter schaumig schlagen, den Zucker zugeben und die Masse gut verrühren. Die Eier nacheinander zugeben und unterrühren. Ihr kennt das, oder? Jedes Ei brav eine halbe Minute 😉 Mehl und Backpulver mischen, ebenfalls unterheben. Die Milch zugeben.

Den Teig in eine gefettete Kastenform (ca. 12 x 30 cm) geben. Ich backe ihn immer bei 180°C Ober-/Unterhitze für 55 bis 60 min. Wenn ihr lieber Umluft wählt, reduziert die Temperatur auf 160°C. Der Kuchen sollte nicht zu dunkel werden. Und natürlich die Stäbchenprobe nicht vergessen.

Herstellung von ca. 12 Cake Pops:


Die Hälfte(!) des noch lauwarmen Kuchens in einer Schüssel zerbröseln und mit dem Frischkäse vermischen. Diesen Arbeitsschritt lasse ich immer das Tochterkind machen. Sie hat einen riesigen Spaß dabei! Gebt soviel Frischkäse hinzu, dass die Masse gut formbar ist. Sie sollte die Konsistenz guter Knete haben und nicht mehr bröselig sein. Die zweite Hälfte des Kuchens friere ich immer ein, denn so muss ich den Kuchen beim nächsten mal lediglich auftauen. Ideal, wenn es einmal schnell gehen muss! Oder man einfach keine Lust hat, erst einen Kuchen zu backen.

Die knetartige Masse zu Kugeln von ca. 2 bis 3 cm Durchmesser rollen und auf die Cake Pops-Spieße stecken. Auf einen mit Backpapier ausgelegten Teller legen und gut eine Stunde in die Tiefkühltruhe geben.

Verzieren der Cake Pops:

Die Brezelchen so zuschneiden, dass sie die Form kleiner Geweihe erhalten:

Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und die gefrorenen Cake Pops komplett eintauchen. Die Schokolade abtropfen lassen. Jeweils zwei der vorbereiteten „Geweihe“ auf den Kopf der Elche in die noch flüssige Schokolade stecken.

Ist der Schokoladenüberzug komplett ausgehärtet, mit der roten Zuckerschrift die Augen aufkleben. Ich klebe die Augen lieber nachträglich auf und befestige sie nicht in der noch flüssigen Schokolade. Hierbei sind mir die Augen nämlich entweder abgefallen (Schokolade schon zu fest) oder verrutscht (Schokolade noch zu flüssig) und meine Elche haben seltsam geschielt. Das war dann definitiv nicht mehr Pinterest-tauglich … Dann erhalten die Rentiere noch einen Mund und die typische rote Rudolph-Nase. Fertig!

Und nun werde ich mir  den letzten(!) Cake Pop ganz gemütlich mit einer schönen Tasse Kaffee  schmecken lassen 🙂

Wir machen mit beim RUMS-Tag!

Über aktivmitkindern (174 Artikel)
Mama zweier Kinder (*2013, *2015). Ursprünglich promovierte Naturwissenschaftlerin. Seit der Geburt des ersten Kindes nicht mehr in der Wissenschaft tätig, sondern Vollzeit-Kinderbespaßerin und Selbstbetreuerin.

6 Kommentare zu Rudolph, the red-nosed Cake Pop

  1. Die hab ich auch shcon mal gemacht – oder besser gesagt probiert zu machen .. 😉 bei mir sind die niciht so schön geworden …

  2. Ich bin kein großer Cake Pop Fan, aber bei Rudolph werde sogar ich schwach. Die Idee ist echt süß und bestimmt gut umsetzbar (ich habe nämlich 2 linke Hände)

  3. Ich bin kein großer Cake Pop Fan, aber bei Rudolph werde ich schwach 🙂 Wirklich süße Idee und bestimmt gut umsetzbar.

  4. Hach sind die süüüß, also die Cake Pops und die Kinder und überhaupt…viel Spaß beim naschen … 🙂

    Viele Grüße die Nähbegeisterte

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