„Und du bist jetzt Hausfrau, oder was?“

„Tue, was sich in Deinem Herz richtig anfühlt – kritisiert wirst du so oder so“ (Eleanor Roosevelt).

Ich bin Hausfrau! Aber darf man das heute eigentlich noch so offen sagen? Dass man sich, als moderne Frau, freiwillig dazu entschieden hat, den Beruf (vorläufig) an den Nagel zu hängen, um sich ganz um Kinder und Haushalt zu kümmern? Zu putzen, die Wäsche zu machen und abends, wenn der Mann von der Arbeit nach Hause kommt, ein warmes Essen zu kochen?

Ist das nicht unglaublich altmodisch? Hinterwäldlerisch? Ein Verrat an der gesamten feministischen Frauenbewegung? Oder vielleicht auch einfach nur naiv und blauäugig?

Nein, das ist es nicht. Mit der Rolle als Hausfrau kann man glücklich sein. Oder eben auch nicht. Genau so, wie eine in Vollzeit arbeitende Frau mit ihrem Leben glücklich oder unglücklich sein kann. Das ist nicht pauschalisierbar und so individuell, wie die Menschen und ihre jeweiligen Lebensentwürfe nun einmal verschieden sind.

Die Hausfrau von heute

Laut Wikipedia definiert sich eine Hausfrau als „Frau (…), die sich vorrangig der Haus- und Familienarbeit widmet und in der Regel keiner oder nur geringfügiger Lohnarbeit nachgeht“ (1,2). Gemäß dieser Definition handelt es sich beim „Job“, den ich erledige, tatsächlich um den einer Hausfrau. Ich gehe keiner Lohnarbeit mehr nach, kümmere mich stattdessen um unsere Kinder und erledige den Großteil der Hausarbeit. Bingo.

Da wir Selbstbetreuer sind, unsere Kinder also keinen Kindergarten besuchen, investiere ich den Großteil meiner Zeit in die Kinderbetreuung. Wir unternehmen viel gemeinsam, ich beschäftige mich mit den Kindern und kümmere mich, ganz allgemein gesprochen, um ihre gesamten Bedürfnisse und Anliegen. Natürlich muss ich auch täglich einen Teil meiner Zeit dafür investieren, den Haushalt in Schuss zu halten und die im Garten anfallenden Arbeiten zu verrichten. Die Betreuung der Kinder steht jedoch an erster Stelle.

Aber ist diese Art der Arbeit auf Dauer nicht zu primitiv? Verblödet man vielleicht sogar irgendwann dabei oder verliert seinen Selbstwert, wenn man sich „nur“ um Kinder und Haushalt kümmert? Nun, ich kann definitiv behaupten, dass zumindest bislang noch keines dieser Dinge eingetroffen ist. Und was die Zukunft bringen wird weiß ich nicht. Genau so wenig weiß ich allerdings, ob ich im Labor zwischen all den Blutzellen und den vielen herum wuselnden Studenten nicht irgendwann „betriebsblind“ geworden und dann eben dort verblödet wäre. Vielleicht hätte ich meine Forschungsergebnisse irgendwann auch nicht mehr in guten Journals publizieren können und hätte aufgrund dessen mein Selbstwertgefühl verloren. Das weiß ich nicht. Daher ist es auch müßig, darüber zu spekulieren. 

Einmal „Frau Doktor“ und zurück

An dieser Stelle muss ich zugeben, dass ich niemals geplant hatte, mein Dasein in der Rolle der klassischen Hausfrau zu bestreiten. Würde ich in die Vergangenheit reisen und meinem zwanzigjährigen Ich mitteilen, für welches Lebensmodell ich mich entscheiden werde – ich bin mir sicher, ich würde schreiend wegrennen. Sehr laut schreiend. Denn meine Lebensplanung hatte zunächst ganz anders ausgesehen. 

Irgendwann im Laufe meiner Schulzeit hatte ich einen gewissen Ehrgeiz entwickelt, mich angestrengt und ein gutes Abitur geschafft. Mit einer Eins vor dem Komma. Dann habe ich ein naturwissenschaftliches Studium begonnen, mit Spaß studiert und ebenfalls mit einer Eins vor dem Komma abgeschlossen. Es folgte eine Anstellung als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uni, zeitgleich habe ich meine Doktorarbeit angefertigt. Und ja, die Doktorarbeit habe ich übrigens mit einer Eins … Ihr wisst schon 😉 Ich habe sehr gerne in diesem Bereich gearbeitet, konnte einige Publikationen veröffentlichen und hatte das große Glück, mit einigen sehr netten Kollegen zusammenarbeiten zu dürfen.

Dann wurde unsere Tochter geboren. Und wie bei den meisten haben sich meine Prioritäten mit der Geburt des ersten Kindes grundlegend verschoben. Plötzlich waren mir die Forschung, die vielen Publikationen und meine ganze „Selbstverwirklichung“ gar nicht mehr so furchtbar wichtig. Was für mich zählte war vielmehr das Wohlergehen dieses kleinen Menschen. Ich wollte bei ihr sein, sie aufwachsen sehen und -ganz kitschig gesprochen- ein Teil ihrer Kindheit sein.

Also haben wir dieses Lebensmodell getestet und ausprobiert, ob es sich für uns überhaupt stimmig anfühlt. Und dies hat es – und tut es übrigens immer noch. Jeder hat seinen klar festgelegten Aufgaben- und Verantwortungsbereich. Wir sehen uns als gleichwertige Partner, die jeweils ihren Anteil an der Familienarbeit leisten. Das funktioniert ziemlich gut.

Am Anfang war es ungewohnt …

Ich müsste jetzt lügen, würde ich behaupten, dass mir meine neue Rolle direkt zugefallen wäre und ich den Wechsel ohne jegliches Stolpern geschafft hätte. Zunächst war vieles neu und ungewohnt. (Wobei es dies in der ersten Zeit mit Baby wahrscheinlich den meisten so ergeht, oder?) Ich war es gewohnt, jeden Tag zur Uni zu gehen, Kollegen zu treffen, mit lieben Kolleginnen spontan im Uni-Café einen Latte Macchiato zu trinken, an Blutzellen zu forschen und Studenten zu betreuen. All dies konnte ich bei recht freier Zeiteinteilung und selbständiger Planung tun.

Und nun war ich zu Hause, bekam an manchen Tagen keine andere erwachsene Person zu Gesicht und wurde stattdessen von unserer Tochter mehr oder weniger fremdbestimmt. Es war ein ganz anderes Leben als das, welches ich bisher gekannt hatte und gewohnt war.

Hinzu kam, dass ich zu Anfang mit dem Begriff „Hausfrau“ meine Schwierigkeiten hatte. Denn was hatte ich mir bislang unter dieser Bezeichnung vorgestellt? Zumindest keine emanzipierte, selbständige Frau, die in einer gleichwürdigen Partnerschaft lebt. Mittlerweile benutze ich den Ausdruck Hausfrau allerdings sogar ganz gerne, da er nun einmal das umschreibt, was ich tue. Und zum anderen macht es immer wieder ein klein wenig Spaß, die Reaktion meines Gegenübers zu sehen 😉

Reaktionen von außen: Zwischen Unverständnis und Gratulation

Die Reaktionen auf meine Entscheidung waren durchaus zweigeteilt. Sie reichten von „Und wofür hast du jetzt studiert/promoviert?“ bis hin zu „Ist ja toll, was ihr da macht!“. Mir wurde schon bescheinigt, dass es dieses Lebensmodell ja gar nicht mehr geben würde und eine Ehe unter diesem Gesichtspunkt sowieso zum Scheitern verurteilt wäre. Von anderer Seite hingegen gab es anerkennende Worte darüber, wie toll es doch sei, wenn jeder innerhalb einer Ehe seinen klar definierten Aufgabenbereich hat und dem anderen durch seine Tätigkeit jeweils komplett den Rücken freihält.

Auch die im Beitragstitel zitierte Frage „Und du bist jetzt Hausfrau, oder was?“ wurde mir in der Vergangenheit schon gestellt. Ich denke, sie bringt einerseits die Verwunderung darüber, dass man sich heutzutage für dieses Lebensmodell entscheidet, ziemlich gut zum Ausdruck. Zum anderen drückt sie auch aus, dass es vielen vielleicht auch einfach gar nicht klar ist, wie dieses Lebensmodell in der heutigen Zeit aussehen kann.

Der Unterschied zur Hausfrau zu Zeiten des Wirtschaftswunders

Ich denke, der größte und wichtigste Unterschied zum Hausfrauenbild vergangener Jahrzehnte bzw. der Vorstellung, welche wir mit diesem Begriff verbinden ist die Tatsache, dass mein Mann und ich uns völlig frei für dieses Lebensmodell entschieden haben. Keine gesellschaftliche Norm, keine äußere Erwartungshaltung oder mangelnde berufliche Perspektive haben uns zu diesem Punkt gedrängt. Wir mussten uns nicht für das „klassische Rollenmodell“ entscheiden, sondern haben es frei gewählt.

Ich sehe es als große Errungenschaft unserer Zeit und der Frauenbewegung, heutzutage die Wahlfreiheit zu haben. Und eine Entscheidung, welche frei und aus Überzeugung getroffen wurde, fühlt sich immer ganz anders an als eine Wahl, zu der man durch Umstände gedrängt wurde.

Ich sehe es als meinen Job an, mich um die Kinder und den Haushalt zu kümmern. So, wie es früher mein Job gewesen ist, an Erythrozyten zu forschen und Studenten zu quälen. Für mich persönlich habe ich erkannt, dass es gar nicht so sehr darauf ankommt, was ich tue. Sondern wie ich es tue. Und das ist, denke ich, das Wichtigste: Dass man im Leben immer eine Tätigkeit findet, die am Ende des Tages ein Gefühl der Zufriedenheit in einem hinterlässt. Zumindest an den meisten Tagen 😉

  1. Wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/Hausfrau
  2. Teilzeitarbeit und die Lust am Zuverdienen: Geschlechterpolitik und gesellschaftlicher Wandel in Westdeutschland 1948–1969.“ Christine von Oertzen, Vandenhoeck & Ruprecht, 1999, ISBN 3-525-35795-8

Wie ist das bei euch? Glückliche Hausfrau oder doch lieber (hoffentlich glücklich) berufstätig?  Könntet ihr es euch vorstellen, Hausfrau zu sein?   Oder ist das doch eher etwas für die Oma mit der geblümten Kittelschürze? Hinterlasst mir doch gerne eine Nachricht in den Kommentaren! 🙂

34 Kommentare zu „Und du bist jetzt Hausfrau, oder was?“

  1. platznehmerin // 23. Juni 2017 um 11:50 // Antwort

    Ich bewundere jede Frau, die Hausfrau ist und das mit Herz macht, weil es für sie auch Liebe und Berufung ist. Ich könnte es nicht. Mich nervt schon das „bisschen Haushalt“, das hier verursacht wird. 😉 Meinen vollen Respekt und Bewunderung an dich gereicht. Lg

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    • Huch, ganz lieben Dank! 😊
      Ich denke, glücklich kann sich derjenige schätzen, der für sich den richtigen Weg gefunden hat. Denn auf dem passenden Weg läuft es sich einfach leichter …

      Liebe Grüße!

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  2. Ganz ehrlich: Mir ist es egal welchen Lebensweg andere Frauen für sich wählen. Ich bewerte sie danach nicht und erwarte auch, dass frau mich in Ruhe lässt. Ich habe mich für die Karriere und den Job entschieden. Ich glaube, dass ich Kind(er) und Karriere nicht vereinbaren könnte. Nur Hausfrau wäre mir nicht genug. Aber meine Mama blieb für mich zu Hause und ich bin ihr dankbar dafür -also warum sollte ich andere Frauen kritisieren?
    Ich stelle mir aber den Wiedereinstieg in den Beruf schwierig vor – das liegt corallem an unserem Jobmarkt.
    LG Myriam

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    • Hallo Myriam,
      ganz lieben Dank, dass du deine Sichtweise hier mit uns geteilt hast! Ich sehe es ja ähnlich. Und wenn man wirklich überzeugt vom eigenen Weg ist und hinter seinen Entscheidungen steht, ist man ja üblicherweise toleranter anderen Lebensmodellen gegenüber…
      Liebe Grüße!

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  3. Oma Wetterwachs // 27. April 2017 um 12:15 // Antwort

    Toll!
    Meine Kinder sind 4,5 und 3 Jahre alt. Beide kamen kurz nach ihrem 3. Geburtstag in den Kindergarten. Abgesehen von dem Kindergarten wurden und werden die beiden nur von mir betreut. Wir haben keine Familie in der Nähe, die aushelfen könnte. Anfangs dachte ich, es sei ein Nachteil. Mittlerweile erkenne ich die unzähligen Vorteile. Ich wachse täglich mit den beiden. Jeder Tag ist ein Abenteuer. Es gibt soviel zu entdecken, soviele Fragen zu beantworten. Ich war bisher noch nie so facettenreich gefordert. Im Gegenteil zur Meinung vieler geht es mir eher so, dass ich jetzt das Gefühl habe die wichtigen Dinge des Lebens zu lernen. Es gibt so vieles, dass ich nicht weiß und mit meinen Kindern lerne ich gemeinsam und wir entdecken die Welt. Das hatte ich zuvor in meinem Job nicht. Da war ich unglückich und fühlte mich leer. Und dort ging es mir eher so, dass ich das Gefühl hatte, mit der Zeit zu verdummen. Die Themen waren stets die gleichen. Jetzt kann ich ALLES machen. Ich glaube, viele denken, dass man als Hausfrau die meiste Zeit bügelnd vor irgendwelchen Kochsendungen verbringt. Bestimmt gibt es diese Frauen auch. Aber mit Kindern hat man es doch selbst in der Hand. Man kann selbst entscheiden, ob man nur abhängt oder auf Entdeckungsreise geht.

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  4. Gerade bin ich über Deinen Blog und diesen Beitrag gestolpert und er hat mich sehr angesprochen. Vielleicht auch, weil meine Vita Deiner sehr ähnlich ist (auch ich bin eigentlich promovierte Biologin…). Ich habe noch teilzeit gearbeitet, als meine Jungs klein waren, dann kamen K3 und K4 und im Moment bin ich ebenfalls Hausfrau.
    Ich fühle mich oft gut, damit, aber oft auch nicht. Das ist sehr ambivalent. Die Kommentare von außen spielen sicher auch eine Rolle, man kann sich ja nun nie hunderprozent frei machen, von dem, was die Welt so vorgibt.
    Oft fehlt mir aber auch einfach ein gewisser „intellektueller“ Input und eine andere Aufgabe. Gerade meine älteren Kinder wollen gar nicht mehr so viel „Mama“ und ich bin für sie eher so die „Versorgerstation“. Das ist dann nicht mehr so das reine Glücksgefühl, sondern schon auch manchmal Frust, wenn man nur hinterherräumt, putzt, kocht und macht und das so selbstverständlich genommen wird.
    Mit den beiden jüngeren Kindern genieße ich die Zeit allerdings im Moment noch sehr.
    Finanziell geht es bei uns gut und ich werde sicher noch mindestens so lange Zuhause bleiben, bis der Jüngste 3 ist. Mein Mann steht da voll und ganz hinter mir. Aber ich glaube, für immer kann ich es mir einfach für mich nicht vorstellen. Mir fehlt irgendwie einfach etwas….

    Lg
    Lilo

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    • Hallo Lilo,
      ganz lieben Dank für deinen Kommentar! Es freut mich ja immer riesig, wenn andere von ihren Erfahrungen berichten!
      Ich kann deine Gefühle da durchaus verstehen. Letztens habe ich ’so nebenbei‘ noch an einer Publikation mitgearbeitet. Das hat dann irgendwie schon mal gut getan 😉
      Für immer könnte ich es mir allerdings auch nicht vorstellen. Im Moment ist es super, wie es ist. Aber es wird auch wieder anders werden – und auch darauf freue ich mich 🙂
      Ganz liebe Grüße! Lisa

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  5. Ganz toller Post! Ich habe selbst keine Kinder aber ich würde es ganz genauso machen. Für mich wäre es extrem wichtig Zeit mit den Kindern zu verbringen. Warum sonst entscheidet man sich für Kinder?
    Ich denke, dass die Kindheit eine wertvolle Zeit im Leben eines Menschen ist und warum man die Erziehung heutzutage anderen Personen überlässt ist für mich nicht nachvollziehbar.
    Ich finde deinen Schritt toll und sehr wichtig für eure Kinder!

    Alles Liebe
    Natascha

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    • Hallo Natascha,
      lieben Dank für deinen Kommentar! Ich genieße es auch sehr, aktuell die Zeit mit meinen Kindern verbringen zu können. Und es hört sich abgedroschen an, aber die Zeit vergeht wirklich so schnell und sie werden so schnell groß…
      Liebe Grüße, Lisa

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  6. Ich glaube wenn ich nur zu Hause wäre,würde mir die Decke auf den Kopf fallen :S. Zur Zeit gehe ich nebenbei arbeiten und studieren somit bleibt auch noch genug Zeit für die zweijährige Tochter die inzwischen sonst von den Omas betreut wird (Freund geht Vollzeit arbeiten 🙂 ) Vielleicht ändere ich meine Meinung wenn es einmal an der Zeit ist wirklich einen Vollzeitjob anzugehen aber inzwischen bin ich schon auch mal ganz froh wenn ich aus dem Haus komme um auf die Uni zu gehen und sio (obwohl unsere Kleine wirklich sehr brav ist)

    Viele Grüße
    Denise von
    http://www.lovefashionandlife.at

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    • Hallo Denise,
      ganz ehrlich? Das war ein Punkt, mit dem ich zu Anfang auch etwas zu kämpfen hatte! Vor allem da ich es eigentlich überhaupt nicht gewöhnt war, viel zu Hause zu sein …
      Mittlerweile habe ich das allerdings ganz gut im Griff 😉. Viel zu Hause sind wir aber nicht, denn dafür bin ich einfach nicht gemacht …
      Herzlichen Dank für deinen Kommentar und liebe Grüße!

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  7. Ja, es ist tatsächlich so: wie man es – vor allem als Mutter – macht, es ist verkehrt. Deswegen Hut ab vor allen, die den Mut haben, es genau so zu handhaben, wie es für sie stimmig ist. Und wenn du dich als „promovierte Hausfrau“ wohl fühlst, dann ist doch alles bestens!

    Ich habe mich auch um meine Tochter herumorganisiert. Den Job aus meinem „ersten Leben“ konnte ich von der ganzen Logistik her rund um Kinderbetreuung etc. nicht mehr ausüben, also habe ich mich diesbezüglich umorientiert und begann von zuhause aus zu arbeiten.

    Als Hausfrau sehe ich mich trotzdem nicht, da mangelt es mir schlicht und ergreifend an Interesse und Qualifikation…

    Liebe Grüße
    Salvia von Liebstöckelschuh

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  8. Danke das du uns an einen Erfahrungen teilhaben lässt. 🙂 Auch wenn ich bis jetzt noch wenig dazu sagen kann, da ich noch zur Schule gehe, finde ich es wirklich mutig das du es gewagt hast, dein Leben so umzukrempeln. Und ich finde ein Kind sollte immer an 1. Stelle stehen, da man die versäumte Zeit mit ihnen nicht wieder zurück holen kann, deswegen sollte man genug Zeit mit den Kindern verbringen. 🙂

    Liebe Grüße

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  9. Ich bin sofort als mein großer in den Kindergarten gekommen ist (mit 3,5 im Jahr2011) arbeiten gegangen, bis ich mit meinem kleinen schwanger wurde (2014)
    durch Beschäftigungsverbot so früh…
    Seitdem bin ich einfach nur Mama und Hausfrau und ich liebe es, nicht weil ich nicht arbeiten gehen will(bin bis 2018 auch noch in Elternzeit) sondern wir haben uns bewusst dafür entschieden, das ich auf jeden Fall mindestens drei Jahre zuhause bleibe…denn wofür bekomme ich Kinder?
    Um nach einem halben Jahr wieder in Fulltime Job zu gehen und anderen die Erziehung überlasse?? Ich würde mir so dermaßen in den Hintern beißen, wenn andere mir erzählen würden „Tyler hat das gelernt, er hat heute das Wort gesagt etc.“
    Ich kenne einige die nach nur drei Monaten nach der Schwangerschaft wieder arbeiten gehen und viele verstehen auch meine Einstellung nicht, denn schließlich würde uns ja Luxus fehlen…
    Nein, wir haben unseren Luxus, denn den bringen wir täglich persönlich ins Bettchen.💙

    Liebe Grüße
    Vani
    http://test-elfen.de

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  10. Ich denke das muss wirklich jeder für sich selbst entscheiden und finde es immer wieder frech, wenn Leute einen Verurteilen, hinter dem Rücken tuscheln oder sonstiges. Es ist jedem selbst überlassen wie er sein Leben lebt. 🙂

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    • Damit muss man leider leben 😉 Allerdings muss dies auch eine Freundin, die voll berufstätig ist („Rabenmutter“). Sowie eine andere Freundin, die halbtags arbeitet („Sie kümmert sich jeweils nur halbherzig um Beruf und Kinder“). Wie man es macht, man macht es verkehrt … 😉

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  11. Eine tolle Sache!
    Ja, es ist umstritten! Menschen, die sich nicht mal damit auseinandergesetzt haben oder nicht mal Hausfrau waren, konnten auch nicht erfahren, dass man als Hausfrau und Mutter viele Jobs in einem vereint. Du bist Betreuerin, Krankenschwester, Köchin, Haushälterin, Gärtnerin, Lehrerin … es ist ein sehr abwechslungsreicher Beruf, Klar kann man an manchen Tagen echt mal verzweifeln, aber das kann man im Büro auch! 😉
    Und das, was die Kids einem geben, das bekommt man in keinem Job! 😉

    Toll geschrieben! Ein super Thema, wie ich finde!

    LG, Tine von https://frauensache.wordpress.com/

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    • Hallo Tine,
      ja, das stimmt! Wobei ich zugeben muss, dass mir das früher auch nicht so klar gewesen ist. Da habe ich mich auch gefragt, was so eine Hausfrau eigentlich den ganzen Tag so zu Hause treibt 😉
      Liebe Grüße!

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  12. So ein schöner Einblick in deine Entscheidung und deine Gedanken. Ich finde, dass es da keine pauschale Entscheidung geben kann, da es tatsächlich jede Frau alleine und individuell entscheiden muss. Es muss einfach für die jeweilige Familie passen. Egal ob man voll berufstätig oder Hausfrau sein will…nichts davon ist falsch, egoistisch, weniger wert, stupide oder langweilig. Es ist einfach ein (vorübergehendes) Lebensmodell und wenn Frau das gerne macht, ist doch alles gut.
    Ich finde es toll, dass du dich bewusst dazu entschieden und Freude dabei hast.
    Liebe Grüße
    Steffi

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  13. Als Mann muss ich sagen, interessanter Beitrag.
    Weiß ich was auf meine Frau zukommt.

    Liebe Grüße
    Emre x emvoyoe
    http://www.emvoyoe.de

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  14. Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass der Job einer „Hausfrau“ dem einer Managerin in nichts nachsteht.

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  15. Petra Wagner // 17. Februar 2017 um 20:13 // Antwort

    Sehr schöner Beitrag .ihr macht das super

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  16. beatriceconfuss // 17. Februar 2017 um 13:35 // Antwort

    Ich bin auch gerade Hausfrau. Aber da habe ich durchaus auch schon verwunderte Blicke zu kassiert. Und auch schon mal einen spöttischen Kommentar. Allerdings alle die mich näher kennen, sehen auch wie viel Arbeit es ist die Kinder zu versorgen, das Haus, den Garten zu pflegen. Ich kann mich über Langeweile nicht beklagen. So fleißig wie jetzt war ich noch nie. 😀

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  17. Sehr schöner Beitrag. Ich war 3 Jahre lang Hausfrau und Mutter und habe es geliebt. Ich bin darin sehr aufgegangen und hatte endlich das Gefühl, so kann mein Leben bleiben, so fühle ich mich wohl und komplett. Nur als alleinerziehende Mama ist dad ganze eben nicht ganz so einfach, vorallem nicht wenn man den Wunsch hat, seinen Kindern auch mal die Welt zeigen zu wollen, oder zumindest mal einen kleinen Urlaub zu machen. Deshalb habe ich im Septembet eine Ausbildung angefangen, aber ich vermisse die Zeit als Hausfrau sehr

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  18. Sehr schöner Beitrag. 😃

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