Schwangerschaftstechnisch gesehen bewegen wir uns aktuell mit Baby Nummer 3 stramm auf den 9. Monat zu, weshalb uns im Moment logischerweise sehr häufig die Frage aller Fragen gestellt wird:

“Wisst ihr denn eigentlich schon, was es wird?”

Ob man “Team rosa” oder “Team blau” angehört ist natürlich wirklich eine Sache, die furchtbar spannend ist! *hibbel* Und auch wir selbst haben bereits zu Beginn jeder meiner Schwangerschaften gerätselt und spekuliert, welches Geschlecht das Baby denn wohl haben wird. Logisch, oder? 😉

Noch einen weiteren Jungen – oder doch lieber nochmal ein Mädchen?

Nun verhält es sich ja bei uns so, dass wir mit unserer Großen bereits eine Tochter und mit unserem Mittleren einen Sohn haben. Wir haben ja nun schon “von jedem eins”, wie man so schön sagt. Und somit kennen wir sowohl das Leben mit einer Tochter, als auch den Alltag mit einem Sohn. Und finden beides nicht nur gleichermaßen gut, sondern wir finden beides wirklich total toll!

Und auch das Leben mit unserem Geschwisterpaar finden wir ziemlich perfekt. Wahrscheinlich genauso perfekt, wie wir sicherlich das Leben mit zwei Töchtern oder zwei Söhnen auch finden würden 🙂

Und sowohl mein Mann als auch ich sind beide einhellig der Meinung: Es wäre total schön, noch ein weiteres Mädel im Haus zu haben. Und exakt genauso schön wäre es, wenn wir jetzt noch einen Jungen bekommen würden 🙂

Müssten wir uns nun für ein Geschlecht entscheiden – wir könnten diese Entscheidung nicht bewusst treffen. Wirklich nicht. Aber glücklicherweise muss man dies ja auch nicht, sondern die Natur / das Schicksal / der liebe Gott trifft diese Entscheidung für einen und man muss nicht selbst ran. Puh, nochmal Glück gehabt… 😉

Ja, aber was wird es denn nun eigentlich?

Zu Beginn der aktuellen Schwangerschaft haben wir uns daher überlegt, ob wir uns dieses Mal einfach überraschen lassen sollen und uns das Geschlecht vor der Geburt gar nicht verraten lassen. Wenn es doch sowieso egal ist… Und schließlich wäre das doch auch mal witzig 😉 Ausstattungstechnisch sind wir sowieso bestens gerüstet – mit Tochter und Sohn im Hause verfügt man ja zwangsläufig über das komplette Sortiment und es fehlt an nichts.

Dann war ich zwischenzeitlich der Meinung, dass ich es einfach wissen muss und es nicht mehr aushalte! Und -um ehrlich zu sein- habe ich ganz aufgeregt dem zweiten großen Ultraschall-Screening entgegen gefiebert. Endlich ein Outing! Endlich erfahren wir, was es wird!

Aber: Das Baby hat gewisse Körperteile während des Ultraschalls gut versteckt. Und zwar so gut, dass rein überhaupt nichts zu sehen war. Keine Chance…

Dann lassen wir uns eben doch überraschen!

Das Baby wollte sich also offensichtlich nicht outen. Aber hatten wir nicht ursprünglich sowieso mal ganz fest mit dem Gedanken gespielt, dass wir es diesmal auch gar nicht wissen wollen?

Also haben wir beschlossen, dass uns der Bauchzwerg offenbar die Entscheidung abgenommen hat. Und wir es nun dabei belassen.

Die Antwort auf die Frage aller Fragen lautet also: Wir wissen nicht, welches Geschlecht unser Baby hat. Wir lassen uns diesmal überraschen 🙂

Und wisst ihr was? Das ist total spannend! Das macht die anstehende Ankunft unseres neuen Familienmitgliedes gleich nochmal um einiges aufregender. Dem Frauenarzt habe ich vor dem letzten Ultraschall ausdrücklich verboten, es mir mitzuteilen, falls er etwas sehen sollte. Und zugegeben – er war sichtlich überrascht 😉 Und auch sonst kann ehrlich gesagt kaum einer unser Entscheidung nachvollziehen. Was mich immer wieder etwas überrascht. Ist das jetzt wirklich so ungewöhnlich? Wir finden es eher total spannend!

Und was sagen eigentlich die beiden großen Geschwister dazu?

Wenn ich die Frage nach dem Geschlecht also nur mit einem lächelnden Schulterzucken beantworte, bekomme ich oft die Antwort “Oh, das würde ich nicht aushalten! Ich müsste es wissen! Und was sagen eigentlich eure Kinder dazu?”

Nun, Kinder sehen das Ganze offenbar etwas anders als wir Erwachsenen. Unserem Sohn von zweieinhalb Jahren ist das Geschlecht des Babys herzlich egal. Er freut sich einfach auf “das Baby” <3

Und unsere knapp fünfjährige Tochter hatte mir bereits zu Beginn der Schwangerschaft mitgeteilt, dass “es doch wirklich total egal ist, was es wird. Das entscheidet der liebe Gott. Und der schickt uns das, was für uns richtig ist! Und das erfahren wir dann noch früh genug!”

Da kommt man sich dann als “eigentlich” Erwachsener fast etwas kindisch vor 😉 und so warten wir jetzt einfach geduldig weiter ab =)

Und zum Schluss noch was zum Lachen…

Mit dickem Bauch Fotos für einen Blogbeitrag zu machen ist übrigens gar nicht mal so ohne… Da steht man plötzlich vor ganz neuen Herausforderungen 😉


Wäre das eigentlich was für euch? Also das Geschlecht vor der Geburt nicht zu kennen? =) Habt ihr euch vielleicht genauso entschieden? Oder könnt ihr euch das jetzt eher gar nicht vorstellen? 😉