#blogged: 1 Vorschulkind, 1 Kleinkind, 1 Baby – und ich

Hallo ihr Lieben!

Immer öfter hört und liest man, dass wieder mehr „authentische“ Blogbeiträge gewünscht werden. Beiträge, wie sie ursprünglich mal auf Blogs zu finden waren: Einfache und simple Berichte, mitten aus dem echten Leben. Beiträge, die einem Tagebucheintrag ähneln. Weil sie gerne gelesen werden. Weil man sich mit dem Autor identifizieren kann. Weil man einen (hoffentlich inspirierenden) Einblick in das Leben anderer erhält.

Und welche Möglichkeit eignet sich für das Tagebuchbloggen eigentlich besser als die monatlichen 12 von 12? Und da ich da immer unheimlich gerne mitmache und es für mich Beiträge mit riesigem Spaßfaktor sind, gibt es auch am heutigen 12. Juli zwölf Fotos aus unserem Selbstbetreuer-Alltag.

Enjoy and have fun! 😉

1/12: Ehemann mit Durchblick. Oder: Der perfekte Insta-Husband.

„Schatz, das Brot ist alle!“

„Mist. Dann fahre ich schnell los und besorge Croissants.“

„Cool, das gibt dann auch richtig schöne Fotos!“

„Ach, ist heute wieder einmal der Zwölfte?“ 😉

Foto 2/12: Selfie-Queen…

…werde ich wohl nie. Und eine erfolgreiche Fashion- oder Lifestyle-Bloggerin wird aus mir auch keine mehr. Irgendwie kann ich keine gescheiten Selfies machen. Und ich habe auch erst nach meinem Selfie-Versuch gemerkt, dass ich gar keine Frisur, sondern immer noch mein Vogelnest auf dem Kopf hatte. Naja, was soll’s 😉

Aber der Kaffee… Also der war gut!

3/12: Stillfoto

Weil ich gefühlt den ganzen Tag nix anderes mehr mache… Normalerweise lese ich den beiden Großen oft etwas vor, während die Babymaus abgefüllt wird. Heute Morgen war ich allerdings einfach zu kaputt (Baby steckt im Schub, schläft schlecht und so *heul*) und habe etwas getan, auf das ich wirklich nur im Notfall zurückgreife: Die beiden durften sich eine Sendung anschauen. Es wurde dann ein Special der „Sendung mit der Maus“. Und zwar eine Sondersendung über den Weltraumaufenthalt des Astronauten Alexander Gerst.

4/12: Einkaufstour

Am späten Vormittag schnappten wir dann Kinderfahrrad, Laufrad, Babytrage und Hundeleine und machten uns auf den Weg zum örtlichen Supermarkt. Und ich habe wieder einmal festgestellt: Wir haben es verdammt schön hier 🙂

5/12: Wir basteln Raumanzüge

Wieder zu Hause angekommen, wurde die gerade eingekaufte Alufolie dazu verwendet, der Maus und dem Elefanten Raumanzüge zu basteln. Und was soll ich sagen – die Kinder waren geschlagene zwei(!) Stunden lang schwer damit beschäftigt, alle zu verpacken und eine Rakete zu bauen.  Da opfert man doch gerne eine schnöde Rolle Alufolie, oder? 😉

6/12: Das bisschen Haushalt…

Ich gebe es ja zu: Ich habe einen ausgeprägten Putz- und Aufräumfimmel. Ich verabscheue Krümel und Hundehaare auf dem Boden, ich hasse Flecken im Waschbecken und ich werde nervös, wenn Gegenstände nicht an ihrem Platz liegen. Grrrrrrrr… Daher habe ich die Zeit genutzt: Zum Staubsaugen und um nach 5-Minuten-Regel und Korbmethode aufzuräumen. Die Babymaus schlummert derweil in der Trage, denn anders käme ich zu nix mehr. Auch unser drittes Kind ist nämlich ein waschechtes „Du darfst mich nicht ablegen!“-Baby.

7/12: Und noch ein Stillfoto

Wir stillen zum ungefähr drölfzigsten Mal an diesem Tag.

8/12: „Machst du Sitz!“

Die Große verbringt den Nachmittag auf der Geburtstagsparty der besten Freundin. Mit den beiden Kleinen und unserer Schwarznase geht es derweil nach draußen, das herrliche Wetter genießen.

9/12: „Machst du Sitz!“

„Nö. Keine Lust mehr.“

10/12: Buchstabensalat

Nachdem wir die Große abgeholt haben und alle wieder zu Hause sind, haben wir das Abendessen zubereitet. Der beste Ehemann von allen feuerte im Garten den Grill an, während ich mit den Kindern einen Nudelsalat zubereitete. Sehr zur Freude der Kinder aus Buchstabennudeln 🙂

11/12: Lassen wir doch den Abend gemütlich ausklingen…

…und zwar auf der Terrasse. Nur Mama und Papa (und natürlich das Baby), während die Kinder friedlich im Garten spielen. Mit (alkoholfreiem) Sekt und mal so gaaaaaanz gemütlich!

 

12/12: „Papa, gehst du mit uns auf den Spielplatz? Och bitteeeeee…“

Die Kinder entdecken die Freunde aus der Nachbarschaft auf dem nahegelegenen Spielplatz. Und es fällt ihnen nicht schwer, den Papa zu überzeugen, dass sie ganz unbedingt (!!!) ebenfalls noch dorthin müssen. Dann sitze ich halt gemütlich und alleine auf der Terrasse 😉 und bin zur Abwechselung mal wieder am Stillen… Aber zumindest mit alkoholfreiem Sekt 🙂

8 Comments

  • Hey.du Liebe.
    Ich.mag solche authentischen und lebensnahen Artikel sehr gerne. Gerade weil ich oft das Gefühl habe, dass für manche Mütter alles so leicht zu sein scheint. Wie ich dann erschöpft bin und Panikattacken habe, haben andere tolle Bilder gemacht, lachen mit ihren Kindern und sprühen, wahrscheinlich gewollt, vor Energie. Das kann doch nicht das Leben sein.

    Ich fand deine 12/12 echt toll und habe sie gerne gelesen. Das mit dem Stillen kenne ich und was mir gerade einfällt, ich muss mal schauen wie das mit der 5 Minuten Regel gemeint ist, denn dazu gibt es von dir ja einen Artikel.

    Liebste Grüße,
    Sandra.

    • Hallo Sandra,
      Lieben Dank 🙂 Und ich denke, es gehört mal ebenso dazu, dass man den Kindern mal eine Sendung anmacht, wenn man definitiv mal eine Pause braucht. Oder dass man einfach froh ist, wenn sie sich 2 Stunden lang selbst beschäftigen – ohne dabei das Haus komplett zu verwüsten 😉
      Liebe Grüße!

  • Liebe Lisa

    Ich finde die Art von Deinem Blogpost echt super!

    Mache mir auch gerade so Gedanken, wie ich meinen Blog weiter führen soll! ;oD

    Habe alles sehr gerne gelesen!

    Hab ein schönes Wochenende!

    xoxo
    Jacqueline

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