#Tagebuchgebloggt: Grauer November. Aber kein bisschen trübe ;)

Hallo ihr Lieben!

Ich wurde schon häufiger gefragt, weshalb ich eigentlich nur noch so selten ein „Wochenende in Bildern“ poste. Oder weshalb ich nur noch sporadisch bei den berühmt-berüchtigten „12 von 12“ mitmache.

Nun, dafür gibt es gleich 2 Gründe: Zum einen möchte ich euch auch bei diesen Blogposts hochwertige Bilder liefern. Und euch keine verwackelten Schnappschüsse vom Handy präsentieren. Was natürlich bedeutet, dass ich an diesen Tagen dann permanent mit der Kamera in der Hand unterwegs bin und ziemlich viel Zeit damit verbringe, qualitativ gute Fotos zu erstellen. Das braucht einiges an Zeit – und die ist bei mir sowieso meist schon Mangelware 😉

Der zweite Grund betrifft die Reichweite meines Blogs. Zu Beginn meiner „Bloggerkarriere“ 😉 hatte mein Blog monatlich rund 5000 bis 6000 Leser. Es war also ein eher kleines und „familiäres“ Umfeld, das ich mit meinen Beiträgen erreicht habe. Mittlerweile hat sich die Reichweite meines Blogs um das Zehnfache erweitert – was mich natürlich total und enorm freut!!! 🙂 Allerdings ist mir auch bewusst, dass nun monatlich über 50.000 Leser meinen Blog besuchen. Und somit einen Einblick in unsere Familie, unseren Alltag und unser Zuhause erhalten. Daher halte ich mich mittlerweile, was die Einblicke in unser Leben und vor allem das unserer Kinder angeht, deutlich zurück. Ich hoffe, ihr versteht das 🙂

So. Und nun wünsche ich dir (und den restlichen 49.999 monatlichen Lesern meines Blogs *lach*) viel Spaß mit unseren heutigen „12 von 12“!!!

1/12: Alles Emmer, oder was?

Bis vor einiger Zeit wusste ich ja ehrlich gesagt gar nicht, was Emmer eigentlich ist 😉 Mittlerweile zählt Emmermehl allerdings zu einer unserer Lieblings-Mehlsorten.

Das Brot aus Vollkornemmer hat nicht nur einen tollen Eigengeschmack (leicht nussig), sondern ist auch sehr fluffig und saftig. Perfekt!

2/12: Die wohl modernste Kaffeemaschine der Welt 😉

Während ich unser Brot für das Foto möglichst Insta-tauglich 😉 in Szene setze, brüht der beste Ehemann von allen den Kaffee auf.

Natürlich plastikfrei und (fast) ohne Müll. Der Filter wandert nach Gebrauch auf den Komposthaufen.

3/12: Dorfkirche

Nachdem die beiden Kleinen, unser Hund und ich die Große zur Schule gebracht haben, führt uns unser Weg noch durch den Park an unserer malerischen Kirche vorbei.

4/12: Morgens, um kurz nach acht Uhr in Deutschland

Hängt man an einem gewöhnlichen Werktag um diese Uhrzeit bereits auf dem Spielplatz rum, lebt man vermutlich kindergartenfrei 😉

5/12: Plastikfrei, möglichst regional und verpackungsarm

Unsere Einkäufe erledige ich gerne fußläufig im Ort. Glücklicherweise haben wir hier in unserem (kleinen) Hunsrückdorf unglaublich viele Möglichkeiten, einen Großteil unseres Lebensmittelbedarfs nachhaltig zu decken.

Es gibt hier einen Hofladen, dort beziehe ich unser Fleisch. Die Tiere werden vor Ort geschlachtet. Und die Kälbchen durfte ich mit den Kindern sogar schon mehrfach besuchen. Die Milch stammt von den hofeigenen Kühen. Auch die Muh-Kuh, die unsere Milch liefert, sehen wir regelmäßig bei jedem Einkauf. Joghurt und Käse bezieht der Hofladen von einer nahegelegenen Käserei. Öle, Senf und eingelegtes Gemüse stammen ebenfalls aus der Region und diese Dinge erhalte ich dort ebenfalls. In einer unserer örtlichen Bäckereien wird nicht nur selbst gemahlenes Mehl nach alter Handwerkskunst verbacken, sondern es werden auch verschiedene Mehlsorten sowie Honig vom Imker aus der Umgebung verkauft. Im örtlichen Bioladen bekomme ich nicht nur Obst und Gemüse frisch und unverpackt, sondern auch Dinge wie beispielsweise Bio-Sahne im Mehrwegglas. Unsere Lieblingspflegeprodukte, die in einer kleinen deutschen Seifenmanufaktur hergestellt werden, bekomme ich dort übrigens auch 🙂 Ja, wir schätzen uns über diese Möglichkeiten wirklich glücklich!

6/12: *Glotz*

„Und jetzt lass mich nach dem langen Fußmarsch bitte rein und mach mir mein Frühstück!“

7/12: Wir verwüsten die Küche machen Mittagessen, Part 1

Einmal pro Woche lege ich mit den beiden Kleinen einen Backvormittag ein. Heute stehen herzhafte Pestoröllchen auf dem Programm.

Gemeinsam mit den Kindern in der Küche zu arbeiten halte ich für unglaublich wichtig. Da nehme ich auch gerne mal dieses Chaos in Kauf…

8/12: Wir verwüsten die Küche machen Mittagessen, Part 2

Hefeteig, geriebener Gouda und Petersilienpesto. Natürlich mit Petersilie aus dem eigenen Garten 😉

Ein total einfaches und schnelles Rezept! Die Küche sah anschließend allerdings aus wie S**. Habt ihr mal mit 2 kleinen Kindern in der Küche gearbeitet? Dann wisst ihr ja, wovon ich rede… 😉

9/12: „Kinners, das Essen ist ferdisch!“

10/12: Zu Mittag gab es Kaninchen…

Nach dem Essen nutzten wir eine der kurzen Regenpausen, um die Karnickel zu füttern und die drei Schlappohren etwas zu bespaßen.

Das bedeutet dann im Klartext, dass die Kaninchen von den Kindern bespaßt wurden und ich das Kaninchengehege ausmisten „durfte“…

11/12: Süßes oder Saures?

Ein kleiner Snack am Nachmittag darf schon mal sein, oder? Die Gummibärchen stammen von unserem letzten Einkauf im Unverpacktladen. Und sind ohne Gelatine. Also die Bärchen. Nicht der Laden 😉

Mittlerweile mögen wir diese veganen Bärchen sogar viel lieber als die „konventionellen“ Gummifreunde.

12/12: Nachhaltig, fairtrade und Öko-zertifiziert…

Was ich nach wie vor als Herausforderung empfinde: Schöne und qualitativ hochwertige Öko-Mode zu kaufen. Die gut aussieht und deren Preis die Kreditkarte nicht gerade zum Glühen bringt. Eine mögliche Alternative: Kleidung selbst nähen.

Mein neuestes Werk musste ich euch jetzt unbedingt noch zeigen 🙂 Mittlerweile nähe ich nämlich nicht mehr nur den ganz einfachen „Kram“ 😉 Sondern mache so schicke Dinge wie *Trommelwirbel* Brustabnäher abnähen, Belege nähen und Paspeln einarbeiten. Uh – ja, ich bin auch ganz begeistert von mir selber *lach*

…und -äh- 13/12: Abendessen

Wie ihr sicherlich bereits bemerkt habt, mache ich mittlerweile total gerne Fotos von Lebensmitteln. Beziehungsweise unserem Essen 😉

Und in meiner Begeisterung und meinem Überschwang habe ich dann irgendwie verpeilt, dass ich heute bereits 12 Fotos gemacht hatte.

Ist mir jetzt aber gerade mal egal *lach* Das Foto unseres Süßkartoffel-Gemüse-Auflaufs zeige ich euch trotzdem noch. Gab es heute eben „13 von 12“ 😉

Ich wünsche euch allen noch eine schöne Restwoche!

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