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Hallo ihr Lieben!

In meinem Freundes- und Bekanntenkreis habe ich in der letzten Zeit ja den folgenden Eindruck gewonnen: Es gibt die einen, die lieben es, Adventskalender zu basteln und zu befüllen. Sie tun es alljährlich mit Hingabe und Leidenschaft.

Und dann gibt es die anderen, denen es jedes Jahr aufs Neue ein Graus ist, wenn sie in der Vorweihnachtszeit die 24 Säckchen füllen sollen. Meistens kaufen sie dann auf den letzten Drücker noch schnell den mit Schokolade oder Spielzeug fertig befüllten Kalender aus dem Supermarkt 😉

Ich selbst gehöre ja definitiv zur ersten Fraktion 🙂 Und als bekennender Pinterest Addict habe ich natürlich bereits seit einiger Zeit fleißig Ideen und Inspirationen gesammelt. Und Pinnwand um Pinnwand mit genialen Ideen gefüllt.

Denn in diesem Jahr hatte ich mir ganz fest vorgenommen, meinen Mann mit einem selbst gebastelten Adventskalender zu überraschen. Denn im stressigen Familienalltag zwischen Kindern, Arbeit, Wäschebergen und Haushalt kommen Dinge wie „Paarbeziehung“, „Liebe“ und „kleine Aufmerksamkeiten“ doch sowieso meist viel zu kurz, oder?

Ein schneller Adventskalender für alle mit wenig Zeit

Jedenfalls dachte ich mir, dass so ein selbst gemachter Adventskalender doch eine schöne Geste und die perfekte Möglichkeit wäre, dem Liebsten mal wieder eine kleine Freude zu machen. Und das Tolle an einem Adventskalender ist ja: Man macht dem anderen ja nicht nur einmal, sondern gleich vierundzwanzigmal hintereinander eine Freude 🙂

Allerdings -und das gebe ich auch ganz offen zu- fehlt mir im Alltag dann doch meist ganz einfach die Zeit, die ganzen tollen DIY-Ideen aus dem Netz auch wirklich in die Realität umzusetzen *ups* Was man im Internet so alles an Inspirationen findet ist ja schön und gut, allerdings ist es mir im Moment schlicht und ergreifend nicht möglich, tagelang an einem aufwendigen DIY zu werkeln.

Den Adventskalender sollte es in diesem Jahr allerdings auf jeden Fall geben. Komme, was da wolle. Allerdings musste der Kalender dann auch einige Voraussetzungen erfüllen. So sollte er einfach und schnell zu machen sein. Und er sollte nicht nur schön und zugleich schlicht aussehen, sondern auch perfekt zum Stil unserer Einrichtung passen. Eben so, wie das bei den ganzen perfekt inszenierten Bildern auf Pinterest der Fall ist. Nichts leichter als das, oder? 😉

Und last but not least sollte der Kalender in der Herstellung auch nicht zu teuer sein. Schließlich muss der fertige Kalender ja auch noch mit 24 kleinen Geschenken befüllt werden. Und in der Summe möchte man ja auch kein Vermögen dafür ausgeben. Es soll sich ja vielmehr um eine schöne Geste handeln.

DIY-Idee: Unser Adventskalender aus Papiertüten

Papiertüten für Adventskalender

Nachdem ich also etwas recherchiert und fleißig Ideen gesammelt hatte, war die Idee für unseren selbst gebastelten Adventskalender geboren: Ein Kalender aus 24 schlichten Papiertütchen sollte es werden! Einfach in der Herstellung, trotzdem stilvoll und -vor allem- schnell und leicht umsetzbar.

Man benötigt auch gar nicht besonders viele Materialien. Allerdings sind mit den richtigen Utensilien der kreativen Phantasie wirklich keine Grenzen gesetzt! Da bekommt man das dann sogar ganz Pinterest-tauglich hin 😉

Benötigte Materialien für unseren Adventskalender aus Papiertüten:

Die Papiertüten und die Zahlenaufkleber habe ich bei Schokoladenseite gefunden. Dort gibt es die Aufkleber übrigens in ganz verschiedenen Variationen und Stilrichtungen. Da ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei 🙂

Die anderen Utensilien habe ich mir für wenig Geld ganz einfach im Baumarkt besorgt.

Anleitung: So wird’s gemacht

Da ich die Schnüre für den Adventskalender nicht direkt an die Wand nageln wollte, habe ich mir im Baumarkt eine weiße MDF-Platte besorgt und vor Ort gleich auf das richtige Maß zuschneiden lassen. An diese habe ich dann die Wollschnüre geklebt, an denen später die Tütchen befestigt werden sollten.

Obwohl auf den Papiertüten bereits die Zahlen von 1 bis 24 aufgedruckt waren, haben wir die Tütchen noch zusätzlich mit Zahlenaufklebern beklebt. Das sieht einfach noch schöner aus 🙂 Allerdings war es gar nicht so einfach, sich für eine Sorte der Aufkleber zu entscheiden! *lach* Die Aufkleber gibt es nämlich nicht nur in gold*, sondern auch noch im edlen Scandi-Style*, in der Kombi rosa-dunkel* sowie in den klassischen Weihnachtsfarben*.

Um dem Ganzen eine etwas festlichere Note zu verleihen, habe ich kleine Christbaumkugeln zwischen die Tüten gefädelt. Zu guter Letzt wurden die befüllten Säckchen dann ganz einfach mit den Holzklammern an den Schnüren befestigt.

Und fertig war der absolut individuelle und ganz besondere, aber trotzdem einfach zu machende Adventskalender! Ich gehe einfach mal davon aus, dass er meinem Mann gefallen wird 🙂

Und für alle, die wieder einmal zu spät dran sind, weil der 1. Dezember wieder einmal so ganz plötzlich vor der Tür steht: Der Kalender ist auch eine tolle Last Minute Idee! 😉


Wie sieht es bei euch aus? Sind eure Adventskalender schon fertig gefüllt und warten auf ihren Einsatz? Oder wird es dann doch eher das fertige Exemplar aus dem Supermarkt? 😉