Hallo ihr Lieben!

Kürzlich hatte ich ja einen Beitrag darüber geschrieben, weshalb feste Routinen und Gewohnheiten im Alltag so wichtig sind. Den Beitrag hierzu findet ihr übrigens hier: klick. Dieses Thema ist mir wirklich eine echte Herzensangelegenheit, denn unser Alltag läuft wirklich um so vieles einfacher und leichter, seit wir mehrere Routinen eingeführt haben.

Nachdem ich mich also in besagtem letzten Beitrag bereits ausführlich darüber ausgelassen habe, was Routinen eigentlich sind, weshalb sie unser Leben erleichtern und wie lange es dauert, eine neue Angewohnheit im Alltag zu etablieren, möchte ich mich heute einem weiteren Punkt widmen:

Wie schafft man es, eine Routine als neue Gewohnheit in seinen Alltag zu integrieren?

Wir haben nun also bereits gelernt, was eine Routine ist und weshalb sie unser Leben erleichtert. Und dass der Zeitraum, den es zur Etablierung einer neuen Gewohnheit benötigt, sehr individuell ist. Die Spanne reicht hierbei von wenigen Wochen bis hin zu einem halben Jahr.

Allerdings höre ich immer wieder, dass viele an der konkreten Umsetzung scheitern. Das heißt, man wählt einige neue Routinen aus, versucht sie voll motiviert in sein Leben zu integrieren – und scheitert schließlich doch.

Nun fehlen also bloß noch einige Tipps, wie man es schaffen kann, neue Routinen auch sinnvoll und dauerhaft in seinen Alltag zu integrieren. Denn eigentlich ist es gar nicht so furchtbar kompliziert 🙂

Feste Gewohnheiten erleichtern den Alltag

Die Macht der Routine: 5 Tipps, wie ihr neue Gewohnheiten dauerhaft in euer Leben etabliert

1) Wählt die Routinen sinnvoll aus

Es bringt nichts, sich auf einen Schlag 5 komplexe Routinen in seinen Alltag packen zu wollen. Zuviel Veränderung auf einmal überfordert uns nur und wir werden es definitiv nicht schaffen, an diesen neuen Gewohnheiten festzuhalten.

Sinnvoller ist es stattdessen, sich zunächst auf eine oder zwei neue Gewohnheiten zu fokussieren – und zwar auf diejenigen, die einem selbst am wichtigsten sind.

2) Fokussiert euch auf das jeweilige Ziel hinter der Routine und formuliert es klar und deutlich

Weshalb genau möchtet ihr genau diese neue Gewohnheit in euren Alltag integrieren? Warum ist euch die Umsetzung so wichtig?

Formuliert ein klares Ziel und führt euch dieses immer wieder vor Augen.

Statt euch vorzunehmen „Ich möchte joggen gehen“, solltet ihr euch ein klares Ziel setzen: „In drei Monaten will ich ohne Probleme eine halbe Stunde am Stück laufen können.“ Statt zu sagen „Ich räume jetzt regelmäßig auf“ fokussiert ihr euch darauf, jeden Abend ein ordentliches Zuhause haben zu wollen, denn „ich bin ein ordentlicher Mensch!

3) Plant euch gezielt Zeit ein für eure neue Routine / Gewohnheit

Führt ihr schon einen Kalender, in dem ihr euren Tag plant und der euch dabei hilft, euren Tag sinnvoll zu strukturieren? Falls nicht, solltet ihr unbedingt damit anfangen! Schaut hierfür doch gerne einmal bei The Happy Worklife vorbei. Bei Christina findet ihr unheimlich viele gute Tipps in Sachen Selbstorganisation und -planung. Sie macht das übrigens mit viel Witz und einem Augenzwinkern; also gibt es bei ihr die gute Laune auch gleich gratis dazu 🙂

Und nun back to topic: Plant eure neuen Routinen fest in euren Kalender ein und gebt ihnen ein eigenes Zeitfenster. Denn was im Kalender steht, wird in aller Regel auch gemacht. Ist es nicht fest eingeplant, wird es meist auch nicht gemacht. Zumindest dann nicht, wenn der Überschwang der ersten Motivation nachgelassen hat.

4) Bezieht euer persönliches Umfeld in eure neuen Gewohnheiten mit ein

Handelt es sich bei eurer neuen Routine um eine Haushaltsroutine, bezieht ihr euren Partner / die gesamte Familie mit ein. Jeder darf 😉 mithelfen. Möchtet ihr mehr Sport machen, so erzählt gerne euren Freunde davon.

Baut euch selbst und mit voller Absicht etwas „sozialen Druck“ auf. Das hilft nachweislich, dass man am Ball bleibt (8).

5) Seid nicht allzu streng mit euch

Dann noch einen kleinen Tipp meinerseits: Seid bei der Umsetzung eurer neuen Routine gewissenhaft und bleibt konsequent am Ball – aber nehmt es auch nicht zu tragisch, wenn es dann einmal doch nicht klappt mit der neuen Gewohnheit.

Ich beispielsweise stehe morgens sehr gerne früh auf und gehe joggen / mit dem Hund spazieren. Das ist mir persönlich wichtig und hilft mir sehr dabei, gut in den Tag zu starten. Wenn die Nacht mit den Kindern jedoch einmal ganz miserabel war oder es morgens wie aus Eimern gießt, lasse ich es sein und bleibe zu Hause. Dann fehlt mir zwar meine Routine und ich habe „blau gemacht“, aber dann ist das halt mal so. Und hindert mich nicht daran, am nächsten Tag wieder voll durchzustarten 🙂

Seid ihr allzu streng mit euch und macht euch selbst zu viel Druck, verdirbt euch das irgendwann den Spaß und ihr werdet eure neue Routine auf Dauer nicht beibehalten.

Routinen lassen sich einfach in den Alltag integrieren als feste Gewohnheiten

Fazit: Die Macht der Gewohnheit ist unschlagbar

Ich hoffe sehr, dass ich euch mit diesen 5 Tipps ein einfaches Tool an die Hand geben konnte, wie auch ihre neue Gewohnheiten etablieren und als feste Routinen in euren Alltag einbauen könnt. Denn sie erleichtern das Leben wirklich ganz ungemein.

Und falls ihr gleich in eurem Haushalt damit anfangen wollt, kann ich euch folgenden Beitrag unbedingt ans Herz legen. Er ist ein wahrer Dauerbrenner auf dem Blog und die darin aufgeführten Routinen haben nicht nur meinen Alltag deutlich erleichtert, sondern den von tausenden Lesern bereits ebenfalls:

Falls ihr übrigens weitere gute Tipps auf Lager habt, wie ihr erfolgreich Routinen und Gewohnheiten aufgebaut habt, dürft ihr mir sehr gerne eine Nachricht hierzu in den Kommentaren hinterlassen!!! 🙂