Hallo ihr Lieben!

Mögt ihr Laugengebäck eigentlich auch so gerne? Ich liebe ja ehrlich gesagt fluffige Laugenbrötchen, knusprige Brezeln und leckere Laugenstangen. Bislang hatte ich mir das leckere Laugengebäck jedoch immer nur gekauft – der Aufwand, die Backwaren in einer scharfen Lauge zu Hause selbst herzustellen, war mir einfach immer zu groß erschienen.

Weil Laugenbrötchen einfach lecker sind…

Dabei ist es eigentlich gar nicht so furchtbar kompliziert 😉 Man muss lediglich das richtige Rezept haben. Bis wir dieses Rezept allerdings für uns gefunden hatten, hat es dann eine ganze Weile gedauert. Ich habe einige Rezepturen ausprobiert, die -sagen wir es einmal so- ziemlich in die Hose gegangen sind. Das Ergebnis ist in diesen Fällen nämlich eigentlich so ziemlich alles gewesen – bloß kein leckeres Laugengebäck.

Vor einiger Zeit habe ich dann jedoch von einer Freundin ein wirklich gutes Rezept erhalten. Und habe es dann mit einem meiner alten Rezepte kombiniert und selbst noch etwas herumprobiert.

Herausgekommen ist dabei dieses Rezept hier… Und ich will ja nicht angeben oder so… Aber die Laugenbrötchen sind wirklich unglaublich lecker 😉 Und dabei auch noch wirklich einfach und schnell zu machen. Wenn ich euch nun also neugierig gemacht habe – probiert das Rezept unbedingt einmal aus! 🙂

Selbst gebackene Laugenbrötchen

Zutaten für die Laugenbrötchen

  • 500 g Mehl (Weizen Type 405 oder 550 oder Dinkel Type 630)
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 1,5 TL Zucker
  • 1 TL + 1 TL Salz
  • ca. 300 ml lauwarmes Wasser
  • 50 g Butter
  • 150 g Natron (Haushaltsnatron)
  • (eventuell 1 TL grobes Salz)

Zubereitung:

Ich schreibe hier immer „Laugenbrötchen“, allerdings könnt ihr natürlich auch ganz einfach Laugenstangen aus dem Teig herstellen. Ist schon klar, oder? 😉 Wir beispielsweise setzen immer gleich die doppelte Menge an Teig an. Und backen dann ein Blech Laugenbrötchen sowie ein Blech Laugenstangen. Denn eines meiner Kinder mag das Laugengebäck lieber in Brötchenfrom; das andere lieber als Stangen 🙂

1) Den Teig für die Laugenbrötchen herstellen:

  • Das Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde in die Mitte drücken und die Hefe hinein bröckeln. Die 1,5 TL Zucker darüber streuen. Nun ca. 200 ml des lauwarmen Wassers zugeben. Alles ca. 10 Minuten lang stehen lassen, bis sich die Hefe aufgelöst hat.
  • Nun den Teig verkneten und das restliche Wasser (ca. 100 ml) zugeben. Das Wasser nach und nach zugeben – der Teig sollte auf jeden Fall nicht zu trocken (krümelig) oder zu nass (klebrig) sein.
  • Nun streut ihr 1 TL Salz darüber und knetet den Teig mehrere Minuten lang gut durch. Anschließend lasst ihr ihn rund 1 Stunde an einem warmen Ort abgedeckt stehen.

2) So werden „schnöde“ Hefebrötchen zu leckersten Laugenbrötchen:

  • Den Teig noch einmal durchkneten, in 8 Portionen teilen und auf einer bemehlten Arbeitsplatte zu 8 gleich großen Kugeln formen. Diesen gebt ihr noch einmal rund 10 Minuten Zeit zum Aufgehen.
  • Währenddessen bringt ihr 3 l Wasser mit 150 g Natron und 1 TL Salz in einem ausreichend großen Topf zum Kochen. Dann gebt ihr die Teiglinge mit der Oberseite nach unten in das kochende Wasser und lasst sie 30 Sekunden darin ziehen. Anschließend dreht ihr sie um und lasst sie weitere 10 Sekunden schwimmen.
  • Die Brötchen mit einer Schaumkelle herausnehmen, gut abtropfen lassen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben.

3) …und nun schnell ab in den Ofen:

  • Die Brötchen einschneiden und -falls gewünscht- mit dem groben Salz bestreuen. Tipp 1: Gebt das Backblech mit den Brötchen zügig in den Ofen! Die Teiglinge haben die Tendenz, nach dem Bad in der Lauge schnell zusammenzufallen!
  • Die Brötchen in den vorgeheizten Backofen geben und ca. 15 min lang backen (Heißluft: 180°C, Ober-/Unterhitze: 200°C). Tipp 2: Wir backen die Brötchen immer mit Heißluft. So werden sie knackiger und schöner!
  • Tipp 3: Sollten die Brötchen nach dem Backen an der Unterseite noch etwas feucht sein, dreht sie einfach um und lasst sie ca. 2 Minuten lang mit der Oberseite nach unten weiter backen.
Rezept für Laugenbrötchen

Mögt ihr Laugengebäck eigentlich auch so gerne wie wir? Dann hinterlasst mir doch eine Nachricht in den Kommentaren und verratet mir, wie ihr euer Laugengebäck herstellt! 🙂 Über weitere Tipps und Tricks freue ich mich nämlich immer. Oder ist euch, wie mir in der Vergangenheit bereits mehrfach, auch schon einmal ein „Laugengebäck-Fail“ passiert? Dann teilt diesen doch auch gerne mit uns! 😉